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HEY, ICH BIN JUDE! – Reaktionen

In der Doku HEY, ICH BIN JUDE! sprechen elf junge Jüdinnen und Juden zwischen 12 und 25 Jahren über ihren Alltag, ihre Religion, ihre Hoffungen und Träume, über antisemitische Erfahrungen und nervige Klischees.

Der Film wurde am 9. November 2020 im Rahmen eines ZDF-Themenabends ausgestrahlt und ist noch bis 6.9.2021 in der Mediathek zu sehen.

Ich freue mich sehr über die positive Resonanz, die unsere Doku bekommen hat. Hier eine kleine Auswahl:

„Prädikat sehenswert.“
-WAZ Funke Medien

„Trotz aller Ernsthaftigkeit beim Thema Antisemitismus fehlen Situationskomik und Humor nicht, was den Interviewten und dem einen oder anderen Schnitt des Filmmaterials zu verdanken ist. Etwa zu Beginn, wenn einige der Jugendlichen über teils absurde Hemmungen in ihrer Umgebung, das Wort ‚Jude‘ auszusprechen, berichten. ‚Ja, ich bin Jude. Und jetzt, willst du ’nen Keks?‘, fragt da der 18-jährige Nika aus Osnabrück. (…) Die gelungene und mit vielfältiger Musik unterlegte Doku wird am 9. November ausgestrahlt, dem Tag, an dem an die gegen Juden gerichteten Novemberpogrome von 1938 erinnert wird.“
-Jüdische Allgemeine

„Wie es hier Regie und Kamera gelingt, Nähe zu den zwölf jungen Protagonisten herzustellen, ist bewundernswert. Kein Wort eines ‚erklärenden‘ Kommentars stört die Begegnung mit ihnen, so dass wir den Eindruck gewinnen, hier spreche sich jemand ohne die Scheuklappen einer Öffentlichkeit aus, die alles Jüdische so gerne auf den Sockel des Tragikumwitterten stellt. Flotte Schnitte führen die Jugendlichen zusammen, lassen sie wie eine Familie erscheinen, während die Kamera sich auch für Interieurs und Orte interessiert, an denen sich deren Leben abspielt: Wohnecken mitsamt dem Zinnober, der sich da angesammelt hat, Cafés, leere Schulräume und -flure, eine Sporthalle, ein See, ein Spielplatz. Der persönliche Blick bringt kleine Geschichten statt Statements hervor, lebende Menschen statt ‚talking heads‘. (…) In seiner Ungezwungenheit ragt die Dokumentation aus dem einschlägigen TV-Angebot hervor und setzt Maßstäbe für künftige Betrachtungen dieser Art.“
-epd medien (Christian Deutschmann)

„Unbedingt anschauen!“
-Katharina von Schnurbein, Antisemitismusbeauftrage der Europäischen Kommission (via Twitter)

„Hier wird nicht über Jüdinnen*Juden geredet. Hier reden Jüdinnen*Juden.“
-Sigmount Könisgberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (via Twitter)

„Dieser Film zeigt wirklich viele kluge, junge jüdische Stimmen. Ein Labsal (…) Danke Jan Tenhaven dafür.“
-Volker Beck, Die Grünen (via Twitter)